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6 Comm Interview with Patrick Leagas

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6 Comm Interview with Patrick Leagas By Malice F. aka Fotini G.   Before we begin, we would like to thank you for this exclusive interview for your fans in Greece, who have been eagerly waiting for your live performance here in Athens at 21/01/2015 for a long time now.  Patrick Leagas: Well thank you Fotini very much for asking me. I must say that after nearly 36 years since I first played in band in 1977/8 I have finally...

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WAVE – GOTIK – TREFFEN 2017 Festival Preview

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WAVE – GOTIK – TREFFEN 2017 Festival Preview – by Fotini G. aka Malice F. WAVE – GOTIK – TREFFEN 2017: dark-romantic celebrations every year at Whitsun in Leipzig - Germany Festival Preview - by Malice F. The biggest worldwide music -and not only- gothic festival is back for the 26th consecutive year. There is not a single fan of the new & dark Wave/ EBM/ Industrial/ Neofolk /Gothic/ Post Punk scene that hasn’t heard of and furthermore hasn’t dreamt...

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XIII. AMPHI FESTIVAL 2017

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XIII. AMPHI FESTIVAL 2017 22. & 23.07.2017 – COLOGNE | TANZBRUNNEN EISBRECHER, APOPTYGMA BERZERK, COMBICHRIST KIRLIAN CAMERA, DAS ICH & MANY MORE AT AMPHI 2017 Dear Amphi Fans,  Autumn is here and it’s getting cold. Time to get stovestoking, throwing some hot coals into the flame which ignites the Amphi Festival 2017. Therefore today’s programme update comes along heavily packed. Not only with full throttle rock and chunky electrobeats but also with a few surprises to discover. Let’s lift the...

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VII. E-TROPOLIS FESTIVAL 2017

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VII. E-TROPOLIS FESTIVAL 2017 COVENANT, AGONOIZE UND [X]-RX BESTÄTIGT Am 18. März 2017 wird Oberhausen erneut zur Hauptstadt der düsteren Electrobeats. „BÄSSER-HÄRTER-LAUTER“ in der Turbinenhalle mit den Hochkarätern aus EBM, ELECTROPOP, SYNTHPOP und INDUSTRIAL. Zu den 11 bestätigten Bands gesellen sich nun drei weitere Kracher, die es in sich haben: COVENANTAGONOIZE[X]-RX Mit ihrem im November erscheinenden Album „The Blinding Dark“ läuten COVENANT drei Jahre nach „Leaving Babylon“ das nächste Kapitel ein. Dabei lassen es sich die Gentleman-Klangpioniere um den charismatischen...

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Interview [de:ad:cibel] (german) by optix-noir

Interview [de:ad:cibel]:

Wir möchten uns heute mit Daniel von [de:ad:cibel] unterhalten. Vor gut drei Wochen erblickte KLONDIKE, das Debütalbum von [de:ad:cibel] das Licht der Welt.

Wer jetzt denkt es handelt sich bei [de:ad:cibel] einfach um eine neue Band, die mal eben schnell eine CD herausgebracht hat, irrt sich. Das Duo besteht nicht aus musikalischen Frischlingen, sondern aus zwei Männern, die sich schon seit Jahren mit diversen Projekten in der Szene bewegen.

 

E-Welt: Zuerst einmal vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, mir ein paar Fragen zu beantworten!

Daniel: Wir haben zu danken, dass Du Dir die Arbeit mit uns machst!

 

E-Welt: Erzählt bitte unseren Lesern etwas zu Eurer Person und zu Eurem musikalischen Werdegang.

Daniel: [de:ad:cibel] ist ein Duo, bestehend aus Armin und mir. Bevor wir mit [de:ad:cibel] anfingen, waren wir in verschiedenen Bands aktiv. Armin beispielsweise bei „The 3rd Culture“ oder „Inca Hunters“. Darüber hinaus wickelte er sehr viele Auftragsarbeiten in seinem Studio ab. Von Hörspielen über Theater- oder Werbearbeiten bis hin zu Remixaufträgen für z.B. „Eisbrecher“, „Dr. Ozz“ oder „Miss Shiva“ war alles vertreten. Die größte Aufmerksamkeit wurde ihm zu Teil, als er mit und für „Carlos Perón“ arbeitete. Neben [de:ad:cibel] ist Armin noch in der Band „Diskarnate“ aktiv. Für mich selbst begann alles Anfang der 1990er Jahre. Damals war ich Live-Mitglied bei den Bands „kAlte fArben“ und „Das Ich“. Meine Präsenz beschränkte sich lediglich auf die Live-Auftritte. Das ist mir sehr wichtig zu erwähnen, denn viele Leute interpretierten in diese Vergangenheit falsche Tatsachen hinein. Also ich habe nie, weder für „Das Ich“ noch „kAlte fArben“, auch nur eine Note gesetzt oder Textzeile geschrieben. Ich war hier nur auf den Konzerten und Tourneen aktiv. Ich möchte mich hier nicht mit falschen Federn schmücken. Nach dieser Ära, die bis 1999 dauerte, gründete ich mit Jörg Hüttner die Band „Skorbut“. Das sind soweit mal unsere Referenzen.

 

E-Welt: Was kannst Du uns zur Entstehung von [de:ad:cibel] sagen?

Daniel: Wie gerade erwähnt, war ich zusammen mit Jörg Hüttner in der Band „Skorbut“. Jörg und Armin waren miteinander befreundet. So lernten sich Armin und ich über Jörg kennen. Das war ungefähr 2007 oder 2008. Ich lernte Armins Arbeit zu schätzen, als er für „Skorbut“ mehrere Remixe und sogar einen Albumsong anfertigte. Als Jörg in die USA zog, stieg Armin kurzerhand bei „Skorbut“ mit ein. Zu zweit spielten wir damals den Song „Phantom Pain“ ein. Das war damals eine ziemliche Clubgranate und ziemlich untypisch für „Skorbut“. Wir mochten diesen Song sehr, uns war allerdings auch bewusst, dass die Skorbut-Fans diesen Song sehr kritisch sahen. Er war ihnen für Skorbut-Verhältnisse zu tanzbar, hart und straight. Wir setzten uns mit der Kritik auseinander und beschlossen, dass wir für unsere Musik, in der Personenkonstellation Armin/Daniel, eine neue unvorbelastete Band bräuchten. Gesagt – getan. [de:ad:cibel] wurde gegründet.

 

E-Welt: Was ist das tolle daran Musiker zu sein?

Daniel: Das sind wohl zwei Dinge, die da zu nennen sind. Zum ersten ist es die kreative Komponente im Studio. Man schafft kleine, neue, musikalische Welten, die vorher noch nicht da waren. Für mich ist das immer sehr befriedigend und ein schönes Gefühl, wenn man seine fertige CD in den Händen hält. Zum Zweiten ist es dann natürlich sehr geil wenn die Welt da draußen mitbekommt, was man so tut. Egal ob es jetzt Interviews, Plattenkritiken oder Konzerte sind. Dieses Feedback (wenn es denn positiv ist) ist dann der Lohn für die geleistete Arbeit. Wenn sich Leute dazu aufraffen dir eine euphorische Email zu schreiben oder dich mit einem Kauf unterstützen, kommen Glücksgefühle auf, die man nur schwer in Worte fassen kann. Da wir nicht von der Musik leben, ist gerade dieser Punkt ein wichtiger Pusher für uns. Einfach zu registrieren, dass das was man da tut für jemanden Bedeutung hat. Das Maximum sind dann natürlich volle Tanzflächen in den Clubs oder die tanzende Meute vor der Bühne bei Konzerten. Wichtig hierbei ist, dass die Kreativität nicht unter dem Drang des Erfolges leidet. Was ich meine ist, dass wenn wir nur noch Musik bezüglich des Feedbacks machen würden, unweigerlich der Spaßfaktor im Studio leiden würde. Also der Spaß im Studio steht definitiv im Vordergrund. Wenn aufgrund dieses Spaßes ein positives Feedback zurückkommt, ist die Welt für jeden Musiker in Ordnung. Wenn kein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen herrscht, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist.

E-Welt: Wie sieht Eure Arbeit im Studio so aus? Was macht Ihr zuerst? Musik oder Lyrics?

Daniel: Das ist unterschiedlich. Da gibt es keinen Masterplan oder ein bestimmtes Schema. Die meisten Songs entstehen direkt in Zusammenarbeit von Armin und mir während einer Session. Dann ist es auch manchmal so, dass Lyrics und Musik getrennt voneinander entstehen und im Studio zusammengefügt werden. Wichtig ist immer, dass sich die Emotionen von Text und Musik ergänzen. Also wenn ich einen Text geschrieben habe, sollte der Textinhalt von der Musik gestützt werden. Genauso ist es umgekehrt. Es sollte eine gewisse Symbiose vorhanden sein.

 

E-Welt: Wie waren die Reaktionen auf Euer Anfang Oktober erschienenes „KLONDIKE“ Album?

Daniel: Ich habe bisher noch keinen Verriss gelesen. Es kommt sehr gut an. Der ein oder andere Kritiker schreibt zwar manchmal Vergleiche zu anderen Bands, die wir zum Teil nicht nachvollziehen können, aber letztendlich bleibt festzuhalten, dass „KLONDIKE“ gemocht wird. Gerade bei den Vergleichen kommen wir immer ins staunen. Da werden andere Bands aus dem Hut gezaubert, die zwar bekannte Namen haben, von denen wir allerdings noch keine CD gehört haben. Das ist dann immer lustig. Aber ich glaube, dass das jedem Newcomer so geht. Da man noch kein eigenes historisch gewachsenes Bandprofil hat, werden dann Schubladen aufgemacht und Vergleiche gezogen, die bei genauerer Betrachtung hinken. Erst mit der zweiten oder dritten CD haben die Leute kapiert, dass da etwas Eigenständiges entstanden ist. Aber noch mal, ich habe noch keinen Verriss gelesen. Der O-Ton besteht darin, dass „KLONDIKE“ in kreativer Form abwechslungsreich ist und produktionstechnisch auf sehr hohem Niveau steht. Was will man als Musiker mehr. Letztendlich entscheidet aber das Publikum, ob ein Album ankommt und sich durchsetzt oder nicht. Und bei allen Pressevorschusslorbeeren können wir diesen Punkt nach 3 Wochen noch nicht beantworten. Da müssen wir noch ein wenig warten.

E-Welt: Ich habe das Album schon circa 1000 mal angehört und finde immer noch neue Passagen, bei denen ich mir denke „Cool gemacht“ oder „mal was anderes“. Geht es Euch da genauso??

Daniel: Der Überraschungseffekt fehlt natürlich für uns. Da wir es gemacht haben, gibt es für uns nichts mehr zu entdecken. Wir kennen jede Zeile, jede Note und jeden Sound. Ich höre es mir aber trotz allem auch noch gerne an. Zwar nicht täglich, aber gerade beim Autofahren klicke ich den ein oder anderen Song mal an. Für mich sind immer die Songs am wichtigsten, an denen wir aktuell arbeiten. Gerade weil sie noch frisch und unverbraucht für mein Ohr sind. Und gerade hier finden dann auch die ganzen kreativen Diskussionen zwischen Armin und mir statt. Was man besser machen müsste oder welcher Sound ausgetauscht werden sollte usw.... In diesen Phasen werden die Songs bis zum Erbrechen im Studio gespielt. Heraus kommt ein Stück, das wir beide gut finden - aber uns dann leider auch eine Spur überhört haben. Dann braucht man erst einmal ein/zwei Monate Abstand zu dem Song.

 

Es sollte noch eine E.P. zum Album erscheinen - richtig? Wann ist das Release hierzu geplant?

Daniel: Anfang November kommt die erste Album Auskopplung als reine Download E.P.. Es handelt sich hierbei um die „Jerusalem Syndrom/ Human Product“ E.P.. Es werden 6 Tracks darauf enthalten sein. Vorzugsweise Remixe von KLONDIKE-Songs und keine neuen Lieder. Zunächst wird diese EP als Download angeboten. Denkbar wäre später aber auch eine Special Edition mit den Remixen als Bonus zum neuen Album oder zu einer limitierten Nachpressung des Debüts.


E-Welt: In Zeiten des WWW ist es nur eine Frage der Zeit, bis aktuelle Releases im Netz auftauchen. Was denkt Ihr über Tauschbörsen und deren Folgen für die Musikindustrie?

Daniel: Mit dem Thema macht man sich keine Freunde. Meist werden die diesbezüglichen Ansichten von Musikern mit zynischen Kommentaren bewertet. Besonders von den Leuten, die deinen Sound sowieso nicht mögen, kommen dann besonders überflüssige Kommentare. Das zieht einen dann nur runter und blockiert und bremst einen aus. Schau dir in der Vergangenheit beispielsweise Stefan Herwig von Dependent an – der wäre fast an dieser ganzen Diskussion kaputt gegangen. Im Vordergrund steht, dass wir Musik aus Leidenschaft machen! Trotz allem macht es uns natürlich auch traurig, wenn wir sehen, dass das Album beispielsweise in 4 Wochen 10.000 mal illegal herunter geladen wurde. Dann bedrohen diese Plattformen natürlich die Existenz von [de:ad:cibel] und man stellt den Promotionfaktor dieser Plattformen in Frage. Auf unseren Internetseiten (Facebook, MySpace, ReverbNation etc.) stehen wir für alle Fans zur Verfügung. Oft ist es so, dass die Fans darauf Wert legen, dass mit ihnen kommuniziert wird. Wir verkaufen unsere CD´s deshalb auch über unsere Webseiten. Wenn jemand direkt bei uns eine CD kauft, schätzen wir diesen Fakt sehr hoch ein und bedanken uns auch dafür. Heutzutage ist ein CD-Verkauf eben nicht mehr selbstverständlich. Wir beobachten natürlich den Traffic von KLONDIKE in den Tauschbörsen. Wir lesen auch ab und zu Kommentare in den einschlägigen Foren. Die Resonanz ist auch hier sehr gut und das Album wird sehr oft gezogen. Wir hoffen einfach, dass ein gewisser Satz von Leuten, die es sich von dort holen, dann eventuell eine CD kauft und uns direkt unterstützt.

 

E-Welt: Ihr seid bei Echozone unter Vertrag. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Daniel: Wie das eben so abläuft. Man bewirbt sich und bekommt ein Feedback (positiv oder negativ) oder eben gar keines. Echozone war mit dem Feedback sehr schnell. Bis die anderen reagierten, waren die Annäherungen zwischen Echozone und uns schon sehr weit fortgeschritten. Als Jörg, der Chef von Echozone, bei mir anrief, erkannte ich sofort, dass er das Material wirklich mochte. Er kannte alle Songs (vom Demo) mit Namen, stellte Fragen zu den Texten und so weiter. Ehrlich gesagt, war ich überrascht, in welcher Intensität er sich mit den Songs beschäftigt hatte. Und es ist immer wichtig, dass das Label hinter dem steht, was es veröffentlicht. Was nützt dir das größte Label, wenn du als Künstler nur eine Nummer im Label-Backcatalogue bist. Aber es war nicht nur die menschliche Seite, die da stimmte. Wir waren auch sehr vom Know-How begeistert. Echozone verfügt mit Sony, Intergroove, und so weiter, über ein sehr gutes Vertriebsnetz. Das Label ist noch sehr jung und hungrig. Ich bin davon überzeugt, dass Echozone mit seiner Professionalität noch sehr viel erreichen wird. Da besteht noch Luft nach oben. Mein Gefühl sagt mir, dass von Echozone in Zukunft noch sehr viel erwartet werden kann. Wenn [de:ad:cibel] seinen Teil dazu beitragen kann, ist von einer win/win- Situation auszugehen.

 

E-Welt: Software- oder doch lieber ein Hardware-Synthesizer??

Daniel: Sowohl als auch! Beides ist wichtig. Um Software-Synths kommt man heutzutage nicht mehr drum herum. Aber, wir sind trotz allem davon überzeugt, dass auch Hardware zum Einsatz kommen sollte. Schon wegen dem Kontrast im Klangbild. Wir machen hier aber keine Ideologie daraus. Es gibt Leute, die reine Software-Verfechter sind und es gibt Leute, die reine Hardware/Analog-Verfechter sind. Wir stehen dafür, beides zu kombinieren. Es ist schon geil wenn das ganze Studioequipment blinkt und nicht nur der Studiomonitor.

E-Welt: Gibt es für Euch irgendwelche Vorbilder?

Daniel: Prinzipiell respektieren wir jeden Künstler und Musiker für sein Werk, seine Energieleistung, seine Arbeit und seine Leidenschaft. Scheißegal ob es sich um den Bluesmusiker in der Eckkneipe, den Pianisten in der Hotellobby oder eben die typische Gitarren- oder Electro-Clubband handelt. Voraussetzung bei den Clubbands ist natürlich, dass nicht nur plump gecovert wird, sondern dass etwas Eigenständiges vorgetragen wird. Jeder Musiker sieht seine Band (oder CD) als sein Baby und keiner sieht es gerne, wenn seine Leistung von irgendwem durch den Dreck gezogen wird. Meist wird es auch von Leuten durch den Dreck gezogen, die keinerlei Ahnung davon haben, wie viel Energie und Arbeit in einer CD-Produktion steckt. Wir haben also Achtung und Respekt vor der Arbeit anderer Leute, egal aus welcher Musikrichtung sie kommen. Dann gibt es natürlich die Bands und Musikrichtungen, die wir persönlich mögen und favorisieren. Hier wirkt dann, abgekoppelt von der objektiven künstlerischen Leistung und Betrachtung, der jeweilige subjektive Geschmack. Und natürlich ist jeder Musiker, speziell in seiner Anfangszeit, auch Musikfan (von wem auch immer) und wird mit bestimmten Hörgewohnheiten und Musikstilen sozialisiert. Die Liste unserer Vorbilder ist lang und würde den Rahmen hier sprengen. Und du würdest hier bestimmt viele dir bekannter Namen finden.

E-Welt: „Inspiriration“, was fällt Euch hierzu ein?

Daniel: Auch hier muss man unterscheiden zwischen textlicher Inspiration und musikalischer Inspiration. Wie gerade schon erwähnt, wächst kein Musiker in einem Vakuum auf. Natürlich hat man Vorlieben für Musikstile oder bestimmte Bands. Wir mögen beispielsweise kompakte Songs, die ein eigenes Profil haben. Deshalb sind auch die [de:ad:cibel] Songs allesamt sehr kompakt und in sich geschlossen. Unsere Songs haben alle ihre eigene Daseinsberechtigung und Wertigkeit. Im Vordergrund steht immer das Songwriting an sich. Texte werden in den Einklang zu bestimmten Harmonien gebracht. Die größte Inspiration ist hier die direkte Zusammenarbeit zwischen Armin und mir. Wir inspirieren uns faktisch gegenseitig in der Entstehung der Songs. Nun zur textlichen Inspiration: Auch hier ist es so, dass ich mich nicht in einem Vakuum befinde. Ich lese Zeitung, schaue Fernsehen, studiere interessante Fächer an der Uni und pflege die Kommunikation mit interessanten Gesprächspartnern über wiederum interessante Gesprächsthemen. Dies alles sind Impulse für Texte. Ein Radiomoderator sprach mich letztens in einem Interview darauf an, dass er [de:ad:cibel] fast schon als eine politische Band einstufen würde. Da war ich sehr überrascht. Er nannte als Beispiele „Selektionsfunktion“, „Jerusalem Syndrom“, „Human Product“ oder auch „Too Tired To Consume“. Mit Sicherheit hat er auf der einen Seite Recht. Texte mit der kritischen Auseinandersetzung von religiösem Fundamentalismus oder des gesellschaftlichen Konsumverhaltens sind durchaus politisch. Aber [de:ad:cibel] hat auch genügend Raum für zwischenmenschliche Themen wie beispielsweise in Songs wie „Nobody Hurts me Like I Do“ oder „Geteert und Gefedert“. Auch die einfache Spaßkomponente fließt mit ein. Hier seien zum Beispiel „Monster Train“ oder „Architecture“ genannt. Diese Songs sind allesamt meilenweit von politischen Inhalten entfernt und die Inspiration stellt das jeweilige Instrumentalstück dar. Ich hoffe, dass dir diese Antwort genügt.

 

E-Welt: Mit wem würdet Ihr gerne mal zusammen arbeiten?

Daniel: Vom Konjunktiv halte ich nicht so viel. Es gibt aber eine Reihe von Leuten, bei denen ich mal gerne spionieren würde beziehungsweise mir gerne etwas abschauen würde. Man lernt schließlich nie aus. Wenn wir irgendwo anders aktiv sind oder Kooperationen mit anderen Bands oder Künstlern eingehen, lassen wir uns meist von Sympathie und deren kreativer Vision leiten. Was nützt es, wenn man die Chance dazu hat mit absoluten Ikonen zusammen zu arbeiten, wenn diese Leute menschliche Tiefflieger sind und dann der kreative Prozess blockiert ist? Armin ist bei [de:ad:cibel] der eigentliche Vollblutmusiker. Er hat diverse Projekte, in denen er mitwirkt. Über die Auswahlkriterien bei den Kooperationen habe ich ihn noch nicht befragt. Aber ich denke, dass man es hier auch auf die menschliche Basis, auf das künstlerische Können (des Projekt-Mitstreiters) und das eigene kreative Interesse an der Zusammenarbeit reduzieren kann. Neben diesen eigenen Projekten wickelt er natürlich auch Auftragsarbeiten ab. Hier steht natürlich der Verdienst im Vordergrund. Diese Projekte sind dann meist aus der Werbung oder der Theaterbranche usw... Eben Projekte, an denen nicht unbedingt das Herz hängt.

 

E-Welt: Auf Eurem YouTube-Channel sind diverse kleine Konzertausschnitte und ein Trailer zu sehen. Wie viel Wert legt ihr auf Eure allgemeine Außendarstellung?

Daniel: Die zwei Konzertvideos auf unserem YouTube-Channel sind während eines Konzertes in Moskau aufgenommen wurden. Der Trailer wurde vom Alex (Pixelbreed) kreiert. Er ist unser Haus- und Hofgrafiker und ist auch verantwortlich für unsere Coverarbeiten. Die Bandfotos hat Britta Hüning gemacht. Auch von ihrer Arbeit sind wir sehr begeistert. Unsere Außendarstellung ist uns natürlich wichtig und wir achten sehr darauf wen wir bezüglich der Außendarstellung mit ins Boot holen.

 

E-Welt: Sieht man Euch in Naher Zukunft auch mal Live on Stage?

Daniel: Eine Tournee in Russland ist momentan das realistischste Ziel. Wir haben dort durch die Skorbut-Fanbase auch eine sehr breite [de:ad:cibel] Hörerschaft. Die wollen uns unbedingt haben und sind auch seit den ersten [de:ad:cibel]-Veröffentlichungen heiß auf uns. In Deutschland warten wir immer noch auf die erste Auftrittsmöglichkeit. Die Kontakte hier müssen erst noch geknüpft werden. Ohne eine von den großen Konzertagenturen im Rücken ist es hier fast unmöglich Konzerte an Land zu ziehen. Aber wie gesagt, wir haben starkes Interesse auch in Deutschland zu spielen und die Fans hierzulande werden uns auch in absehbarer Zeit sehen. Da bin ich zuversichtlich.

 

E-Welt: Gibt es schon Arbeiten an einem Folgerelease?

Daniel: Wir treffen uns jetzt im November 2010 zu einer ersten Studiosession. Eine zweite und eine dritte sind für Dezember 2010 und Januar 2011 geplant. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bei einer Session immer zwischen 2 bis 3 Songs entstehen. Wenn wir dieses Pensum schaffen, sollten im Januar 2011 zwischen 7 und 9 Songs fertig sein. Das wäre dann schon über ein halbes Album. Ab Februar 2011 muss ich wegen meinem Studium für 3 Monate pausieren. Da habe ich dann mein finales Examen. Ich hoffe, dass wir dann im Herbst/Winter 2011 das neue Album fertig haben. Wo die musikalische Reise hingehen wird, kann ich dir jetzt noch nicht sagen. Ich denke wir werden unseren eigenen Stil verfeinern und den „Klondike“-Sound konsequent weiter entwickeln.

 

E-Welt: Möchtet Ihr unseren Lesern noch etwas sagen?

Daniel: Vielen Dank für eure bisherige Unterstützung. Und hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr auf irgendeinem Konzert von uns. Bis dann.

Wer [de:ad:cibel] im Netz sucht, findet diese unter den folgenden Pages:

Homepage: http://www.deadcibel.com/

Myspace: http://www.myspace.com/deadcibel

Facebook: http://www.facebook.com/deadcibel

Reverbnation: http://www.reverbnation.com/deadcibel

Ein Review zum Album "KLONDIKE folgt in kürze!!


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